
Internationales Orgelfestival Westfalen-Lippe 2010 – Orgel Plus
Das Internationale Orgelfestival Westfalen-Lippe fand 2010 zum vierten Mal statt. In den 22 Konzerten wurden als eine Art „klingende Geschichte“ ausgewählte Instrumente aus dem Raum Westfalen-Lippe vorgestellt, gespielt von Künstlern aus ganz Europa. Überschrieben wurde das Festival 2010 mit dem Titel „Orgel Plus“. Neben reinen Orgelkonzerten lag der Schwerpunkt auf der Kombination von Orgel mit Chören, Orchestern und Ensembles, Oboe, Harfe, Gitarre, Schlagzeug oder Sängern. Ein weiterer Fokus lag auf der Förderung junger Künstler. 2010 gab es zahlreiche Konzerte mit Künstlern, die in den vergangenen Jahren als Preisträger des Förderpreises der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit e. V. (GWK) ausgezeichnet wurden. In das Orgelfestival waren zudem viele international bekannte Künstler eingebunden. Neben den jungen Musikerinnen und Musikern hat es der künstlerische Leiter des Festivals, Tomasz A. Nowak auch 2010 verstanden, renommierte Musiker nach Westfalen zu locken. Bekannte Organisten wie Philippe Lefebvre und Guy Bovet haben im Rahmen des Festivals die Musiklandschaft in unserer Region bereichert. Ein breites Programm mit vielseitigen Interpreten garantierte eine abwechslungsreiche und spannende Konzertsaison.
Der Verein Westfalen-Initiative e.V. initiiert das Internationale Orgelfestival Westfalen-Lippe, um die Region mit ihren wertvollen Instrumenten stärker ins Bewusstsein zu bringen – sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene. Die Konzerte spiegeln die ganze Breite der internationalen Orgelliteratur vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart wider. Das Festival bildet mit seinen 22 Konzerten ein Netzwerk für die gesamte westfälische Orgellandschaft, indem der Verein Westfalen-Initiative e. V. Konzertreihen in der Region in das Festival einbindet. Die Begegnung der Künstler miteinander ist zugleich eine nachdrückliche Einladung an die Zuhörer, an dieser Begegnung teilzuhaben. Es ist Auftrag und Ziel des Festivals, das Regionale mit dem Internationalen zu verbinden, die musikalischen Stile und Interpretationen miteinander in Beziehung zu setzen, die Instrumente und Kirchenräume ins Bewusstsein zu rufen, um so Auskunft über unser kulturelles Herkommen und den Stellenwert der Kunst in unseren Tagen zu erlangen.


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